Eine Aktion des Kunstforum Salvesen Tarrenz.
Ein Dorf - inmitten des Gurgltals gelegen – einst mit blühendem Handwerk und einer Unzahl von Klein- und Kleinstbauern.
Äcker und Ställe bildeten die Grundlage für ein funktionierendes Selbstversorgersystem.Doch in den letzten 50 Jahren wandelte sich Tarrenz zu einem Dienstleistungs- und Pendlerdorf. Geblieben sind die letzten sichtbaren Zeichen im Dorfzentrum:
Leerstehende Mistlegen vor den alten Häusern und Ställen, die an
die bäuerliche Vergangenheit erinnern. Zehn dieser aufgelassenen
Mistlegen wurden nun von den Mitgliedern des Kunstforum Salvesen im
Rahmen einer Aktion der tiroler Kulturinitiative in das Blickfeld
gehoben und künstlerisch bespielt. Grundlage dieser sehr individuellen
Inszenierungen ist die Auseinandersetzung mit dem Struktur-, Umwelt-
und Wertewandel auf dem Land.